Gemeinschaftsseite der evangelischen Kirchengemeinden
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ACHTUNG !!! Wichtige Information

Achtung: Keine neue Steuererhebung

Erhebung der Kirchensteuer auf Kapitalerträge wird einfacher

Ab dem kommenden Jahr wird die Kirchensteuer aus Kapitalerträgen wie etwas Zinsen von Sparkonten automatisch von der Bank abgeführt. Damit wird das Verfahren für alle Beteiligten einfacher. Die zum Abzug der Kirchensteuer verpflichteten Banken erhalten dazu vom Bundeszentralamt für Steuern die Religionszugehörigkeit der Steuerpflichtigen mitgeteilt. Die Geldinstitute führen den Betrag dann direkt ans Finanzamt ab. Der Steuerzahler selbst muss nichts mehr unternehmen.

Banken informieren jeden über Neuerung

Über die Neuregelung informieren die Banken derzeit jeden Kunden. Kirchenmitglieder mussten ihre Religionszugehörigkeit nämlich bisher der Bank selber mitteilen. Taten sie dies nicht, wurden die Angaben später bei der Einkommensteuererklärung nachgefordert. Mit dem neuen System sind übrigens keine neuen Abgaben verbunden. Kapitalerträge sind als Teil des Einkommens längst steuerpflichtig. Auch die Höhe der Kirchensteuer von neun Prozent der Einkommenssteuer bleibt natürlich unverändert.

Verfahren erfüllt Datenschutz

Das neue Verfahren erfüllt die hohen Anforderungen des Datenschutzes. Das Religionsmerkmal – eine sechsstellige Kennziffer – wird verschlüsselt übermittelt. Bankmitarbeiter erfahren nicht, welcher Kirche der Kunde angehört. Wer dennoch wünscht, dass diese Kennziffer seinem Geldinstitut nicht mitgeteilt wird, kann der Weitergabe widersprechen. Dafür wird es künftig ein spezielles Formular beim Bundeszentralamt für Steuern (www.bzst.de) geben. In diesem Fall muss das Kirchenmitglied im Rahmen seiner Steuererklärung im Folgejahr die entsprechenden Angaben nachholen.

Weitere Informationen unter www.kirchenfinanzen.de

 

(Volker Rahn, Pressesprecher der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau)